Neue Vorstellung: Hajo

  • Hallo Hajo,

    zuerst möchte ich dir die "wahnsinnige Angst" nehmen- Ich bin mittendrin in der Behandlung. Alle großen Befürchtungen sind nicht eingetreten. Bei mir wurde Mitte Oktober ein bösartiges Karzinom in der Brust links festgestellt, das aber schon etwa einem Jahr bestand.. Als ich nach der Biopsie diese Dianose -bösartig - hörte, war ich auch ziemlich verzweifelt. Danach kam dann noch eine CT mit Kontrastmittel um zu sehen ob es schon Metastasen. gab. Die Zeit zwischen der CT und dem Ergebnis 2 Tage später, war kaum auszuhalten. Dann sagte man mir: Keine Metastasen, aber es muß unbedingt operiert werden. Davor hatte ich natürlich auch ziemlichen Bammel, der sich aber hinterher als nicht nötig herausstellte. Alles was mir vorher von Krebsoperation zugetragen wurde traf nicht ein. Als dann 14 Tage später eine Nach-OP notwendig war, war ich schon ziemlich gelassen. Nach der "Tumorkonferenz. - Dort beraten sich Ärzte verschiedener Fachrichtungen über das weitere Vorgehen" bin ich jetzt schon am Ende der Bestrahlungstherapie. Auch hier war es alles nicht so schlimm wie vorher von mir vermutet. Ich möchte dir Hoffnung machen, gehe einfach Schritt für Schritt. Eine positive Einstellung und Gottvertrauen sind weitere Hilfen. Ausserdem gibt es ja hier noch das Netzwerk. Ich hoffe, dass du hier noch viele gute Tipps bekommst von Betroffenen die mehr Wissen und Erfahrung haben als ich. Wichtig scheint mir noch: Lass dich nicht verrücktmachen, denn gerade Brustkrebs hat sehr gute Heilungschancen.

    Mit freundlichem Gruß

    Rdi

  • Hallo Hajo, ich habe deinen Eintrag hier als neuen Eintrag in die Vorstellungsrunde verschoben.

    Unser Netzwerk gibt es auch deshalb, weil wir den neu Betroffenen etwas die Angst vor dieser Diagnose nehmen wollen. Rudi hat recht. Bei der Diagnose Brustkrebs wird oft vergessen, dass dies in vielen Fällen eine gut behandelbare und oft heilbare Erkrankung ist. Viele von uns haben die Diagnose vor Jahren bekommen und leben seither ohne Rückfälle.

    Jetzt musst du erst mal abwarten, welche Behandlungen die Ärzte vorschlagen.

    Wenn du weitere Fragen hast kannst du dich hier wieder melden.

  • Hallo Hajo,

    Ich persönlich sehe meine Ängste wie einen unangenehmen Beifahrer im Auto. Man wird diesen nicht los, aber ich habe das Lenkrad in der Hand. Ich bestimme die Richtung und sage wo es lang geht. Und ich rede mit meiner Angst und frage Sie, woher sie wissen will, wie "mein" Leben weitergeht. Ich kenne die Zukunft nicht, mein Onkologe kennt sie nicht - Woher soll ausgerechnet die Angst wissen, wohin meine Reise geht.
    Höre auf deinen Körper und genieße jeden einzelnen Augenblick. (Dies sollten übrigens alle Menschen tun, auch die "Nichtkranken")
    Ich wünsche dir zielführende Gespräche mit all den Personen, mit denen du in der Zukunft in Kontakt treten wirst.

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