Beiträge von Roobert

    Grüße Dich, Franz.


    Ich denke, bei vielen von uns hier hat es mit dem Ertasten eines Knotens in der Brust angefangen, insofern ist es eine gute Idee, das gleich ärztlich abchecken zu lassen. Kann ja auch ganz harmlos sein.


    Meine (pers.) Empfehlung: Konsultiere ein/n GynäkologIn, das sind DIE ExpertInnen für Brust. Manche HausärztInnen ziehen die Möglichkeit, dass es Brustkrebs bei einem Mann ist, nicht ausreichend in Betracht und es vergeht wertvolle Zeit.

    So habe auch ich es 2011 gemacht, bin zum Gyn. meiner damaligen Partnerin gegangen und seine Diagnose war leider richtig.


    Dass Dir „der Ast geht” ist natürlich; nimm die Hürden, wenn (falls) sie kommen. Mit raschem Abklären bist Du jedenfalls am richtigen Weg.


    Alles Gute, bitte berichte!

    Robert

    Hallo Raoul,


    in Deinem Alter wäre Brustkrebs extremst selten, aber muss natürlich abgeklärt werden. Und es ist sehr gut, dass Du es in Betracht ziehst! Das ist unter Männern leider noch nicht die Regel.


    Wir können Dir hier unmöglich eine Ferndiagnose geben. Mein persönlicher Tipp ist, zu einem Frauenarzt/ärztin zu gehen, das sind DIE Profis in Sachen Brust. Allgemeinmediziner übersehen die Möglichkeit manchmal.


    Mach es bald und Du kannst sehr zuversichtlich hingehen, denke ich. 8)

    LG Robert

    Kurze Anmerkung: Dass ich die ersten 3 Jahre auch GnRH-Analoga nehmen musste, habe ich in der Forumsantwort absichtlich nicht erwähnt, um es nicht zu verkomplizieren; meine Schilderung von „mittleren Hitzewallungen” und „Verringerung der Libido” bezog sich auf die 2 letzten Jahre mit nur Tamoxifen. Die waren nicht mehr „extrem”, sondern recht gut packbar. Dh, ich wollte Dir Mut machen, Tamoxifen ggf. annehmen zu können! 8)

    Hallo Markus,


    herzlich willkommen. Zur Sinnhaftigkeit der beiden (Standard-) Therapien kann ich als med. Laie nichts sagen; vermutlich wird unser Vorsitzende Peter J. ein wenig kommentieren können.


    Meine Erfahrungen mit Bestrahlung 2012 und Tamoxifen 2012-2017, mit 54 Jahren bei der Diagnose:


    Die Bestrahlung (26 x) war absolut harmlos. Leichte Rötung der Haut (ohne Schmerzen) und Verlust der Brusthaare an der bestrahlten Fläche. Sonst keinerlei Nebenwirkungen. Nur das tägl. Hinfahren war lästig. Dafür ging es manchmal so schnell, dass ich noch innerhalb der Gratis-Parkzeit den Spitalsparkplatz verlassen konnte. ;-)


    Tamoxifen habe ich fünf Jahre lang genommen. Nebenwirkungen: Mittlere Hitzewallungen mehrmals täglich (und nächstens), spürbare Verringerung der Libido. Nicht nur „technisch”, auch emotional: Kaum Interesse an Sex. Ein paar Wochen nach dem Ende der 5 Jahre war alles wieder wie vorher.


    Einige Männer unseres Netzwerks haben tw. andere Erfahrungen gemacht. SIehe dazu – und zu meinem Umgang mit der eingeschränkten Sexualität – den angehängten Artikel, den ich vor 2 Jahren für das Magazin „Leidfaden” geschrieben habe.


    Unterm Strich bleibt: Es ist sehr individuell. Ich habe nie an den Therapien gezweifelt, es ist mMn ein vergleichsweise geringer Preis, um das Risiko eines Rezidivs oder einer Neuerkrankungen zu reduzieren.


    Alles Gute, bitte berichte weiter!


    Robert

    Hallo Kai,


    herzlich willkommen, hoffentlich nicht für lange. ;-)


    Der „Tastbefund” kommt mir auch eigenartig vor. Als ich den Knoten spürte, ging ich zu einem Gynäkologen, weil sie DIE Experten für Brust sind. Das Ultraschallbild ergab keine Entwarnung, die darauffolgende Stanzbiopsie machte es klar. Unguter Tumor.


    Welche weiteren Optionen Du für ein 2. Meinung in D hast, etwa „Brustzentren” (?, ich bin Ösi), wird Dir sicher noch geschrieben werden. Dass es in Deiner Familie eine Krebshistorie gibt, insbes. auch BK, sollten natürlich auch die konsultierten Ärzte wissen, Stichwort „vererbt”.


    Alles Gute & Zuversicht! Handle rasch und bitte berichte!


    LG Robert

    Hallo Mona,

    ich hatte 2012, damals 54 J., nach der OP der Brust auch Bestrahlung, ein Monat lang. Das war völlig harmlos, keinerlei Nebenwirkungen. Die Haut rötete sich ein wenig, aber ohne Schmerzen. Das Lästigste war das tägliche Hinfahren. Manchmal ging es so schnell, dass ich noch innerhalb der Gratiszeit vom Spitalsparkplatz wegfahren konnte. 8)

    Die Brustbehaarung auf der halben Seite war allerdings dahin, was mir aber unterm Strich völlig egal war. Auch die fehlende Brustwarze und die Narbe fielen etwa in der Tennisumkleide niemand auf.

    Ich denke, dass Nebenwirkungen, die vorübergehen (sofern sie überhaupt auftreten), und optische Veränderungen zweitrangig sind. Medizinische Sinnhaftigkeit geht vor.
    Alles Gute und bleibt zuversichtlich!

    Robert

    Unbedingt Port. Ist viel praktischer. Ich hatte einen von 2011 bis 2015, obwohl die Chemo 2012 vorbei war. Er war mir so etwas von egal, dass ich ihn erst 2015 entfernen ließ (anlässlich OP der anderen Brust wegen „vererbt” – andere Geschichte).

    „In der Nähe des Halses”? Ich hatte ihn unterhalb des Schlüsselbeins, in der Mitte der linken Körperhälfte. Er war völlig unspürbar, auch der sanfte Druck des Sicherheitsgurtes beim Autofahren war nicht zu merken.

    Und, wie ich mich dunkel erinnere, meinte meine Vertrauensärztin auch, dass damit die Gefahr umgangen wird, dass bei einem Fehlstich das Chemomittel ins Gewebe gelangt.

    peter69 bitte um Deinen Kommentar.

    Bei uns in Österreich wird es ab Mo., 6. April verpflichtend, in den Supermärkten NMS (Nase Mund Schutz)-Masken zu tragen. Sie werden am Eingang ausgegeben, ohne eine wird man nicht hineingelassen. Ich finde das sehr sinnvoll.

    Von Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln war noch keine Rede. Das ist vermutlich (noch?) zu schwer, durchzusetzen. Es können wohl nicht bei jeder Haltestelle Verteiler stehen, von der Kontrolle (oder gar „Selbstjustiz”) ganz abgesehen.

    Danke für das Update Bernd. Ja, schau, dass Du eine allf. Genmutation abklären kannst. Das ist jetzt nicht so dringend, sollte aber gemacht werden, auch zur Info für Deine Kinder und Geschwister, so vorhanden.


    „Entspannt mit Krebs” ist sicher niemand hier ;-) Sorry, ”gefasst” wäre der bessere Ausdruck gewesen.


    Zur Chemo: Als sie mir bevorstand, habe ich viel in div. Internetforen nachgelesen. Von „habe 1. Chemo in zwei Wochen und mir ist jetzt schon übel” bis zu „kaum gespürt” war alles dabei. Bei mir war es übrigens mehr die 2. Kategorie, sogar ohne Haarausfall. Nimm die Hürden, wie/falls sie kommen, Vorfürchten bringt eh nix.


    Dass sich Deine Frau mitunter mehr sorgt, als Du, kann ich nachvollziehen. Ist bei meiner auch so. ;-) Ich sage dann: „Danke Schatz, bitte unterstütze mich, wenn ich es _wirklich_ brauchen sollte. Derzeit komme ich gut klar.” Das ändert zwar kaum was an ihrer liebenden Fürsorglichkeit, aber ich habe es zumindest gesagt. ;-)


    Lieber Gruß

    Robert

    Hallo Bernd,


    herzlich willkommen. Die OP selbst sollte grundsätzlich keine große Sache sein. Die könntest Du ähnlich entspannt angehen, wie mein Eindruck von Deinen anderen Zeilen ist. Ich bin erst 5 Jahre nach der ersten Erkrankung (2011) draufgekommen, dass der BK erblich bedingt war (BRCA2), weshalb ich prophylaktisch auch die 2. Brust entfernen ließ.


    EInen Reisetipp für die Zeit nach Corona hätte ich als Ösi für Dich: Den Wienerwald, eine wunderbare Gegend für ausgedehnte Spaziergänge/Wanderungen im Wald. Er ist tw. ein „Biosphärenpark”, dessen Kernzonen nicht mehr bewirtschaftet werden und dereinst zum Urwald werden sollen.


    Wünsche auch Dir alles Gute, bitte berichte, wie es Dir ergangen ist!


    Herzlicher Gruß

    Robert

    Hallo Mampe,

    ich kann Dich leider nicht beraten, möchte Dich aber herzlich willkommen heißen. Dass Du in guter Behandlung bist, ist ja schon mal gut . Unser Vorsitzender Peter Jurmeister, der das em ehesten kann, urlaubt gerade, bin aber zuversichtlich, dass Du bald Antwort bekommst.

    Lieber Gruß aus Österreich,

    Robert

    Hallo Mario, willkommen.


    Medizinisch kann ich nichts beitragen, aber mein genereller Tipp wäre: Konsultiere ein/n Gynäkologen/in. Das sind DIE ExpertInnen für Brust, machen vermutlich mal ein Ultraschall und wissen es zu deuten.

    Dass Hausärzte eine mögliche BK-Gefahr bei einem Mann nicht erkennen, ist in unserem Kreis schon manchmal vorgekommen.


    Alles Gute und bitte berichte.

    LG Robert

    Ich kann Dir nur berichten, dass meine 80jährige Schwiegermutter ohne speziellen Anlass einige Monate lang CBD-Tropfen nahm. Es wirkte bei ihr, wie sie selbst sagte, einen Tick stimmungsaufhellend, außerdem braucht sie seither das Einschlafmittel, das sie zig Jahre eingenommen hatte, nicht mehr. Warum auch immer. Ich denke, CBD kann man gut einfach ausprobieren. Ob es irgendwelche Kontraindikationen gibt, weiß ich nicht.

    Hallo Rudi, Du verpasst nichts, es werden unter dem Statement, dass Beyoncés Vater BK hat, nur die Basics der Krankheit aufgelistet. DASS die Bild es bringt, ist der alleinige Neuigkeitswert.

    Übrigens finde ich, dass wir hier nicht (oder wenig) „reden” sollten, um die Übersichtlichkeit des Threads zu erhalten. Wer zustimmt, soll bitte „liken”, nicht schreiben. ;-) LG!

    Bitte leiste Dir einen Wahlarzt (ohne KK) für diese eine Untersuchung. Für den Fall der Fälle keine Zeit verlieren.

    Bisserl Hintergrund: Statistisch haben Männer mit BK eine etwas schlechtere Heilungschance, als Frauen. Aber nicht, weil es bei uns gefährlicher wäre, sondern weil bei Männern die richtige Diagnose öfter zu spät erkannt wird! Also hopphopp! ;-)

    Und ich wünsche Dir, dass ein _kompetenter_ Gynäkologe den Hausarzt bestätigt.

    Ja, das braucht Übung und ich spreche aus Erfahrung. Vor meiner ersten BK-Chemo habe ich in BK-Foren gestöbert, über Nebenwirkungen etc. Die Meldungen konnten widersprüchlicher nicht sein. Von Übelkeit schon VOR der Chemo (!) über extreme Zustände bis zu "ein Klacks". Und sieh da, bei mir war´s ein Klacks.

    Genauso bei der Prostata-OP vor 1 Jahr: Von "schlimm" bis "Klacks", alles da. War dann bei mir nicht so ein Klacks, aber jetzt ist längst alles gut.


    Die Berichte alle höchst individuell und Schlechtes wird viel öfter geteilt, als Gutes. Ein Gespräch mit nem Arzt/Ärztin ist IMMER sinnvoller, als Dr. Google und die Zweitmeinung bei Yahoo. 8)


    „Recherchieren” ändert Null am Ergebnis der Diagnose, außer dass Du die Zeit versch****. ;) Lenke Dich ab, leg es in die Hände des Schicksals, wenn Du das Ergebnis hast, ist es immer noch früh genug für Freude oder Sorge.


    Die Krebshäufung in Deiner Familie könntest Du später mal mit einem Onkologen besprechen, am besten mit der Einstellung, dass „alles gut” rauskommt.


    Und ein „Zuckerl” als Anregung zum Grübel-Ende: BK beim Mann ist schon sehr selten, und in Deinem vglsweise jungen Alter zwar möglich, aber noch viel seltener.