sternchen Anfänger

  • Mitglied seit 17. April 2018
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  • Ich bin die Ehefrau eines betroffenen Mannes mit Brustkrebs und möchte zunächst mit dem Forum in Kontakt treten. Mein Mann ist 69 Jahre alt. Bei einer Nieren -OP im Januar 2018 (bösartiges Karzinom, aber gottseidank ohne Metastasen) wurde im KH die Brustveränderung meines Mannes festgestellt. Bei näherer Untersuchung wurde der Brustkrebs, zum Glück ebenfalls ohne Metastasen diagnostiziert und am 07.02.18 erfolgreich entfernt. Als Nachbehandlung wurde eine 5-wöchige angeblich leichte Bestrahlung empfohlen.Die letzte Bestrahlung sollte am Dienstag 17.04.18 sein. Jetzt sollten im Anschluß plötzlich nochmals 7 Bestrahlungen notwendig sein und zwar auf der 16 cm langen OP-Narbe. Ich habe große Bedenken wegen dieser Bestrahlerei, die ja zunächst nur zur absoluten Sicherheit sein sollte, da der Krebs laut OP-Arzt 100%ig entfernt wurde.
    Kann jemand aus seinen Erfahrungen mit dem Bestrahlen berichten?
    • Hallo Sternchen,
      du hast deinen Beitrag in deiner Pinnwand gepostet. Nun erscheint er zwar unter deinem Profil und zur Zeit noch bei den letzten Aktivitäten aber nicht in der Themenübersicht. Es wäre gut, wenn du in dem Forum "Frag nach" ein neues Thema erstellst (z.B. Strahlentherapie) und dort diesen Beitrag postest. Dann finden ihn auch andere in der Themenübersicht auf Dauer, die nicht zufällig in dein Profil schauen.
    • Hallo sternchen,
      Hier mein Bericht:
      Diagnose Brustkrebs 2008, DCIS 1,2 cm (also Vorstufe des Brustkrebses) mit nur mikro-invasiven Anteilen und vielen Hinweisen auf eine gute Prognose (Ganz hoher Hormonrezeptor, kein Lymphnoten befallen, Tumor mit Sicherheitsabstand entfernt)
      Daher keine Bestrahlung, keine Chemo - nur Hormontherapie mit Tamoxifen
      2010 Völlig unerwartet ein Wiederauftreten eines invasiven Tumors, diesmal habe ich ihn bereits bei 0,8 cm gefühlt.
      Eigenschaften des Tumors praktisch gleich, also wieder eine Operation - diesmal aber Bestrahlung Zusätzlich auch Bestrahlung der Lymphabflusswege, die ich selbst nahegelegt habe. Eine zusätzliche Bestrahlung des Narbenfeldes gab es nicht.
      Jetzt gab es natürlich jede Menge „schlaue“ Behandler, die bemerkten - „hätte man damals gleich bestrahlt wäre kein Rezidiv gekommen!“
      Bestrahlungsfeld macht immer mal wieder Kummer u.a. hat sich in den ersten vier Jahren drei Mal der Bereich unter der Narbe stark entzündet (Erysipel durch gestörten Lymphabfluss?)
      Ansonsten habe ich bis heute keine Beschwerden, die ich auf den Brustkrebs oder die Behandlungen zurückführe.
      Übrigens: 2015 wollte ich einen Schlussstrich unter der Krebsgeschichte ziehen und habe mich noch mal in einem PET-CT untersuchen lassen.
      Ergebnis: kein Hinweis auf irgendwelche Rezidive des Brustkrebses - aber so nebenbei hat man im CT ein ganz kleines Nierenzellkarzinom entdeckt. Nach Operation ist bis jetzt erst mal Ruhe mit Krebs.
    • Danke für die Antwort. Wir haben gestern nochmals ausführlich diskutiert.Die Narbenbestrahlung macht mein Mann nicht, wir sind der Meinung die bisherige Bestrahlung reicht.
      Wie wünschen Ihnen gesundheitlich weiterhin das Beste.