Beiträge von Hansi2245

    Hallo Volker, Hallo zusammen,


    ich danke für den Beitrag sehr!


    Eine Frage hätte ich noch. Bisher lief alles über meinen Hausarzt (Überweisung an Brustzentrum, Einweisung ins Krankenhaus usw.) Doch leider hat mein Hausarzt bisher keine Brustkrebspatienten in seiner Laufbahn betreut. Sicherlich wird ca. 90% der Behandlung durch mein Brustzentrum im KH geregelt. Aber die verbliebenen ca. 10% sollten doch meiner Meinung von einem/r Gynäkologen/in durchgeführt werden.


    Habt Ihr nun auch einen Frauenarzt? Soll ich mir nun eine Gynäkologien suchen? Wie läuft es bei Euch?


    Vielen Dank für die Antworten im Voraus!


    VG

    Hallo Peter,


    ich war Dir noch eine Antwort schuldig. Ich hatte spontan vorgenommen nicht mehr mich in meiner Freizeit mit der Krankheit zu beschaeftigen. Deshalb schrieb ich nicht mehr.


    Aber, da ich nun die OP hinter mich gebracht habe und nun auf die naechsten Schritte warte, wollte ich ein kurzes Lebenszeichen von mir geben.


    In der Tumorkonferenz entschied man sich für die Ablatio mit Waechterlymphknoten-Entnahme.


    Jetzt wird sicherlich akribisch das entnommene Gewebe untersucht. In der naechsten Woche habe ich bereits einen Termin zu besprechung.


    Die Op habe ich mir schlimmer vorgestellt. Ein kurzes schlafen für ca. 1,5 Std. und schon war ich wieder wach. Die Schmerzen sind überschaubar und die neue Narbe interessiert mich nicht.


    Leider hatte ich bei der Diagnosenfindung sehr viel Pech. Ich hatte eine gerötete und juckende Brustwarze. Mein Hausarzt sagte sofort, dass es Krebs sein kann und überwies mich an die Radiologie. Diese fanden nichts im US und schickten mich nach Hause. Dann war ich bei drei Gynaekologen und diese machten auch nur einen Ultraschal und schickten mich nach Hause. Zu guter Letzt war ich beim Hautarzt, Endokrinologen und Urologen und auch die beiden fanden nichts und schickte mich nach Hause. Ich hatte es schwarz auf weiß: Keine Anzeichen für Mammatumor auf den Befunden stehen. Mein Hausarzt lobte mich, dass ich auf jede erdenkliche Art und Weise abgeklaert habe. Nun ja...


    Ich fand mich damit ab, und vergass schließlich die Brustwarze. Das jucken bildete sich zurück und die Rötung blieb halt. Dann vergingen 6 Monate nach der letzten Untersuchung und siehe da, es hatte sich doch ein Knoten unter der Brustwarze gebildet. Im Januar hatte ich noch mal die Brust abgetastet, aber leider nichts entdeckt. Und auch sonst gab es im Vergleich zu September 2020 im Januar keine Veraenderung.


    Insgesammt vergingen nun ca. 10 Monate nach dem ersten auftreten der Symptome in 2020 bis zur OP. Für mich definitiv zu langsam. Den Krebs haette ich sicherlich ohne Chemo, Strahlen, Hormon und Antikörper durch rechtzeitige Ablatio einfach besiegt. Doch leider muss ich jetzt beten, hoffen und kaempfen.


    Bei mir haben alle kontaktierten Aerzte versagt. Dabei waren es so viele! Was für eine Schande für das Bildungssystem. Wenn ich an dem Krebs sterbe, dann definitiv nur, weil die Aerzte mit der Diagnose versagt haben. Man sollte jedem Arzt die Probation entziehen, wenn er Veraenderungen auf der Brust und Brustwarze mit einer Kortisonhaltigensalbe bekaempfen möchte. Es ist so traurig. Am meisten aergert mich es, dass ich erst 31 Jahre bin und wegen dieser Inkompetenz schoene Jahrzente evtl. verliere...


    Ich wünsche Dir und natürlich allen anderen gute Besserung! Haltet Euch.

    Hallo Peter, Hallo Euch allen,


    ich stelle mal meine Frage doch so, dass jeder die Frage lesen und beantworten kann.


    Wie seit Ihr mit dem positiven Ergebnis umgegangen? Wie konntet Ihr das Ergebnis verkraften und Euch selbst Mut sprechen?


    Ich stecke in einem Loch. Fühle mich hilflos der Krankheit ausgeliefert. Meine Familie meinte nur ich soll an die Sache positiv rangehen. Aber das reicht mir nicht als Ratschlag.


    Hast Du Peter oder die anderen aus dem Forum einen anderen Ratschlag?


    Viele Grüße

    Hansi

    Hallo Peter,



    vielen Dank für die Antwort. Übermorgen gibt es das Ergebnis. Muss somit nur noch einen Tag gedulden. Mit dem Mutmaßen habe ich bereits vor paar Tagen aufgehört. Ich habe gemerkt, dass es nichts bringt.


    In der Zwischenzeit habe ich mir Eure veröffentlichen Videos angeschaut. Schöne Idee! Diese Videos machen einem Mut und waren sehr informativ.


    Vielen Dank auch dafür!


    VG

    Hallo an alle! Heute kam der Befund der radiologischen Untersuchung per Post an. Erstmal den halben Tag mit der Übersetzung der Fachbegriffe mich beschäftigt.


    Zusammenfassend lässt sich sagen aus:


    1. Mammografie: Bi-Rads 2

    2. Sono: Bi-Rads 4


    Für die Radiologien waren die Knoten suspekt und Sie hat keinen 100% bösartigen Tumor auf ersten Blick finden können.


    Deshalb leitete Sie die Stanzbiopsie ein. Was meint nun Ihr? Wie sehen meine Chancen aus? Ist das eventuell noch Frühstadium Bi-Rads 4? Noch ist es kein 100% bösartiger Tumor. Sonst hätte Sie ja Bi-Rads 5 angegeben. Meine Lymphknoten hat Sie als etwas vergrößert angegeben und die Kontrolle empfohlen.


    Wie war es bei Euch? Frohe Ostern Euch allen!