Beiträge von Rdi

    Das darfst du. Denn wir wollen uns ja gegenseitig helfen. Also zuerst war die Brustwarze nach innen gestülpt, später waren daherum kleine verhärtungen tastbar. Leider haben das mein Urologe und mein Hausarzt nicht ernst genommen (Hab die jetzt gewechselt) Aber denke dran,: keiner kann und will hier medizinische Ratschläge geben, es sind eben nur Erfahrungen. Hole dir notfalls eine Zweitmeinung ein.

    Ich hoffe das bei dir alles harmlos ist, berichte doch bitte mal was nun war.

    MfG

    Rudi

    Hallo ich hätte gern mal gewußt wie eure Erfahrungen mit "Onkologischer Pychotherapie" sind (Gern auch per PM, falls die Antworten zu negativ sind, denn wir möchte ja niemanden von einer notwendigen Behandlung abbringen. Es handelt sich ja immer um unsere subjektiven Erlebnisse.)

    MfG

    Rudi



    .)

    MfG

    Rudi

    Das alles habe ich 2018 ähnlich erlebt. Der hausarzt als auch ein Urologe meinten: "Da ist nix" War aber doch.

    Ende 2018 dann 2 OPs. Keine Metastasen. Ansonsten schließe ich mich hier den anderen Schreibern an. Hol dir eine Zweitmeinung.und dringe auf weitere untersuchungen, am besten in einem Brustzentrum. die kennen dass soetwas auch bei Männern sein kann. (Bei ca 1000 Frauen ist auch mal einer von uns dabei)

    MfG

    Rdi

    Hallo metternich,
    ich verlasse mich da ganz auf meine behandelnden Ärzte. Habe bis jetzt keine schlechten Erfahrungen gemacht. (Bis auf 2)

    ich nehme brav mein Tamoxifen, auch wenn ich meine, Nebenwirkungen zu spüren. Da ich als alter Mensch aber viele Medikamente nehme, weiß ich nie genau welche denn nun die Nebenwirkungen verursachen ... was mich allgemein nervt, ist das ewig lange warten auf Untersuchungstermine, so soll zur Abklärung ob in der Leber eine Metastase ist ich über 4 wochen auf einen MRT Termin warten.

    Gruß Rudi

    Hallo disie56,

    Wie geht es dir im Moment?

    Ich habe wegen einer vergrößerten Prostata vom Urologen Duodart verschrieben bekommen. Nach etwa einem Jahr stellte ich fest, dass ich an der linken Brust Veränderungen bekam. Die Brustdrüse war verändert, nach innen eingezogen und ein kleiner Knoten war tastbar. Ich sagte das meinem Urologen, der das dann mit den Worten abtat: Das kann nicht sein, das geht wieder weg. Auch ein halbes Jahr später bekam ich das gleiche zu hören. Das sagte er ohne sich die Brust überhaupt anzuschauen. Nach einem weiteren halben Jahr bestand ich darauf daß er sich das mal ansieht. Er tat es nicht - ich nehme an aus Zeitgründen - denn länger als 3 -5 Minuten dauerte keine Behandlung - innerhalb dieser Zeit war auch noch eine IGEL. (Selbst zu bezahlende

    ärztliche Leistung) Er ließ sich aber überreden mir eine Überweisung zur Mammografie auszustellen. (Zwischenzeitlich hatte ich dann auch den Hausarzt konsultiert der , ohne sich das anzusehen, auch sagte daß es nicht sein kann.) Ergebnis der Mammografie positiv, danach ins Brustzentrum wo man bei einer Ultraschalluntersuchung den Verdacht bestätigte. Danach erfolgte 2 fache OP wobei auch Wächternoten und ein befallener Knoten entfernt wurden. Eine anschließende CT erbrachte keine weiteren Metastasen. (Es kann auch sein dass die CT auch gleich nach dem Ultraschall war, um das genau zu sagen müsste ich in den Unterlagen nachsehen)

    Das alles war im Klinikum in Braunschweig im certifizierten Brustzentrum, in dem ich mich sehr gut behandelt fühlte, endlich hatten Ärzte mal genügend Zeit für mich. :-)Zumindest setzte der Urologe dann Duodart ab, bis jetzt nehme ich nur noch Tamsulosin (Alphablocker) Insgesamt habe ich 2 jahre Duodart genommen.



    Das alles war Ende 2018, danach kam Betrahlung und Tamoxifen, beides vertrug bzw vertrage ich gut.

    Daß ich den Urologen wechselte ist ja wohl nachvollziehbar. Nun überlege ich noch ob ich eine Reha in Anspruch nehmen soll.

    Studien hin oder her, ich jedenfalls bekam Brustkrebs. Inwieweit das mit Duodart zu tun hat kann ich nicht beurteilen ...


    Rudi

    Hallo Thomas, Gratulation!

    Aber auch wenn Krebs festgestellt worden wäre, ist das nicht automatisch ein Todesurteil.

    bei mir war es Krebs, aber nach 2 OPs und jetzt Tablettentherapie - zur Vorsicht - fand man keine Metastasen sondern alle Beschwerden haben andere Ursachen. Jetzt ist gerade die Leber dran. Diagnose: Kein Krebs! Nun bin ich ja auch ein wenig älter als du und vieles ist eben auch altersbedingt.

    Zum Schluß sei gesagt: Angst ist ein schlechter Ratgeber.

    Thomas ich wünsche dir Wohlergehen und zuletzt auch noch den Segen Gottes. (Wobei ich nicht weiß ob du damit etwas anfangen kannst) Mir jedenfalls war es in meinem Leben immer Hilfe und Stütze.

    Sei gegrüßt.

    Rudi

    Danke Peter,

    für deine immer so fachlich fudierten Beiträge- Inzwischen hat mir mein Hausarzt Tamoxifen verschrieben. ich nehme es schon über eine Woche; bis jetzt habe ich nur ein verstärktes Hautjucken bemerkt. Ist unangenehm, aber verträglich. Man darf nur nicht versuchen sich zu kratzen, dann wird es immer schlimmer- es gibt bestimmt ne Salbe dafür (oder dagegen) :-)

    Allen hier alles Gute

    Rudi

    Hab endlich einen Onkologen gefunden wo ich "nur" 3 Wochen warten muss. hab das meinem Hausarzt erzählt. der mir dann sofort "Tanoxifen 20" verschrieb. Bin ein wenig verunsichert als ich den Beipackzettel las. Wer kann positives berichten? Danke schon mal.

    MfG

    Rudi

    Danke Volker,

    dann werde ich das mal in die Wege leiten. Hab schon mal nachgesehen auf deren HP, sind ja von hier "nur" ca 150 km. Wird wohl Sommer werden ...

    MfG

    Rudi

    Hallo disie56,


    Ich fahre am 19.02.2019 für drei Wochen zur REHA nach Bad Oexen - Vielleicht sehen wir uns.


    Bis dahin wünsche ich Dir noch eine gute Zeit und eine erfolgreiche Therapie.

    Gruß
    Volker

    Hallo Volker, ich weiß zwar nicht ob mir als alter Rentner auch eine REHA zusteht, aber wenn, dann möchte ich auch nach Bad Oexen-

    MfG

    Rudi

    Mein Vertrauen in die tollen Produkte der Pharmaindustrie ist durch die Erfahrung mit Duodart/Dutasterid das ich für den Auslöser meiner Erkrankung halte merklich getrübt,so das ich eineTherapie mit nicht wirklich absehbaren Folgeerscheinungen für mich ausschließe

    Hallo disie56.

    das kann ich nachempfinden. Mein Brustkarzinom wurde m.M. nach auch sekundär durch Duodart ausgelöst-

    Dazu kam noch, daß mein (ehemaliger) Urologe meine Brustveränderungen nicht ernstnahm. Dadurch wurde die Behandlung ein Jahr verzögert. Nun habe ich die Bestrahlungstherapie hinter mir und bemühe mich um einen Onkologen. Mir wurde im Krebszentrum gesagt, dass auch "ein guter Urologe" die Weiterbehandlung - empfohlen wurde Tamoxifen - übernehmen kann. Nur ist meiner gerade eine Woche lang auf "Fortbildung" und die Praxis ist dicht.

    MfG

    Rdi