Beiträge von peter69

    ... Die Metastase in der Lunge ist ein Adenokarzinom Triple A, das macht mir paar Gedanken wenn ich im Netz was darüber lese. ...

    Was hast Du denn darüber im Netz gelesen? Adenokarzinom sagt eigentlich nur aus, dass es ein Tumor ist, der aus einem Drüsengewebe hervorgegangen ist, in Deinem Fall also wohl aus der Brustdrüse. "Triple A" habe ich noch nie gehört. Meinst Du vielleicht "Triple negativ"? Das wäre für einen Mann tatsächlich sehr ungewöhnlich.
    Da würde ich mich doch um eine Zweitmeinung bemühen.


    Leider hast Du Dir in der Coronakrise wirklich eine ganz schlechte Zeit für eine Krebserkrankung ausgesucht. Wir haben schon mehrere Nachfragen von Betroffenen, bei denen eine Behandlung oder Diagnoseuntersuchungen verschoben wurden. Ich wünsche Dir, dass Du eine gute Beratung und Behandlung bekommst.

    Viele Grüße

    Peter

    Oder Alternative vielleicht so etwas mal testen:

    Teamviewer Gratis Online Video Konferenz


    Gruss,

    Mampe

    Natürlich kann man virtuelle Konferenzen als Ergänzung zu realen Patiententreffen anbieten - insbesondere in Zeiten von Kontaktsperren wie jetzt. Aber erst der persönliche Kontakt schafft natürlich erst das notwendige Vertrauensverhältnis sich über die Probleme und Ängste intensiv auszutauschen. So ist beispielsweise auch die finanzielle Förderung unserer Organisation durch die gesetzlichen Krankenkassen daran geknüpft, dass wir nicht nur Internetbasierte Unterstützung anbieten.

    Wir haben schon ein anderes Programm für Videokonferenzen ausprobiert - das bietet dauerhaft eine kostenlose eingeschränkte Nutzung - Teamviewer ist auf 30 Tage begrenzt - danach kostet es was.

    Hallo Mampe,

    bitte halte Dich an unsere Nutzungsbedingungen:

    (4) Werbung hat bei uns nichts zu suchen!

    Unser Forum ist völlig werbefrei und unabhängig. Wir arbeiten weder mit kommerziellen Anbietern zusammen, noch werden wir von diesen gesponsert. Aus diesem Grund dulden wir auch von dir keinerlei direkte oder indirekte Werbung in deinen Forumsbeiträgen.


    Natürlich ist es für uns immer schwierig eine Grenze zwischen wertvollen Hinweisen und Werbung zu ziehen. Aber das Einfügen von Links zu kommerziellen Unternehmen insbesondere auch Hinweise auf Versandhändler überschreiten diese Grenze eindeutig.

    Ich habe die Links und den Hinweis auf den Versandhändler in Deinen Beiträgen gelöscht.

    Ich hoffe auf Dein Verständnis.

    Peter

    Hallo Georg,

    es wurde wohl sicher eine Biopsie gemacht. Da kann man dann schon sehen, ob der Tumor hormonabhängig ist.

    In diesen Zeiten kann man auch verstehen, dass man vielleicht Kapazitäten für andere Aufgaben vorhalten möchte - und Brustkrebs ist nun mal kein Notfall.

    Wie bist Du darauf gekommen, dass eine Behandlung mit Aromatasehemmer und GnrH Analoga erfolgen soll?

    Haben die Ärzte das gesagt?

    Dann müssten Sie Dir auch erläutert haben, warum Sie von den Leitlinien abweichen und nicht Tamoxifen geben.

    In der S3 Leitlinie für Brustkrebs heißt es im Kapitel für den Männlichen Brustkrebs:
    "Patienten mit einem hormonrezeptorpositiven Mammakarzinom sollen eine adjuvante endokrine Therapie mit Tamoxifen in der Regel über 5 Jahre erhalten."
    Und weiter in den Erläuterungen:

    "Der Einsatz von Aromatasehemmern in der adjuvanten Therapie wird nicht empfohlen; Aromatasehemmer waren in einer retrospektiven Analyse deutscher Krebsregister mit einer signifikant erhöhten Mortalität verbunden."

    Wie ich oben schon schrieb, gilt das, wenn noch keine Metastasen festgestellt wurden. Im metastasierten Zustand sagen die Leitlinien etwas anderes.

    Bist Du in einem zertifizierten Brustzentrum in Behandlung?

    Hallo Georg,

    zunächst mal herzlich willkommen im Forum.

    Ich habe Deine Vorstellung neu gepostet, weil sie an der Vorstellung von Mampe angehängt war und nicht als neu zu erkennen war.

    Deine Frage nach den Aromatasehemmern war in den Presseneuigkeiten aufgeführt, da findet man ihn später nicht mehr, wenn eine ähnliche Frage auftaucht. Deshalb habe ich ihn jetzt hierhin unter "Behandlungsmethoden" mit neuer Überschrift "Aromatasehemmer beim Mann" verschoben.

    Ich hoffe das ist Dir recht.


    In Deiner Vorstellung hattest Du geschrieben "...die Operation mit Nachbehandlung steht an."

    Bist Du noch nicht operiert? Dann ist die Frage noch völlig verfrüht. Die Ärzte werden erst nach der Op entscheiden, was als Behandlung vorgesehen wird.

    Wenn Du bereits operiert bist und es sind in den weiteren Untersuchungen keine Metastasen festgestellt worden, so wird eine Behandlung mit Aromatasehemmern und GnrH- Analoga in den Leitlinien nicht empfohlen. Wenn der Tumor hormonabhängig ist, ist als Standardbehandlung das Medikament Tamoxifen bei Männern vorgesehen. In bestimmten Fällen können auch weitere Behandlungen (Chemotherapie, Antikörpertherapie, Strahlenbehandlung) nötig sein.

    Aromatasehemmer und GnrH Analoga werden Dir wohl eher nicht vorgeschlagen werden.


    Viele Grüße und alles Gute - wenn Du möchtest berichte wie es Dir ergangen ist.

    Peter

    Das BRCA- Netzwerk ist eine Patientenorganisation speziell für erbliche Erkrankungen.
    Das ist eine kompetente Ergänzung in der Patientenunterstützung wenn beim männlichen Brustkrebs eine erbliche Disposition der Erkrankung zugrunde liegt.

    Eine Patientenorganisation kann aber keine "Alternative" für eine medizinische Zweitmeinung sein, die Mampe angefragt hatte.

    Gruß

    Peter

    Hallo Mampe,

    es tut mir leid, dass ich erst verspätet antworte.

    Wir hatten für nächstes Wochenende ein Patiententreffen geplant und die Entwicklung der Corona-Pandemie hat für uns jeden Tag eine neue Entwicklung geben, so dass ich gar nicht hier ins Forum geschaut habe.


    Mit persönlicher Erfahrung in der Behandlung in Köln oder Bergisch- Gladbach kann ich nicht dienen, aber hier ein Hinweis:

    In Bergisch Gladbach ist Prof. Rudlowski Chefarzt des Brustzentrums am Ev. Krankenhaus

    Er (bzw seine Mitarbeiter) hat sich in der Vergangenheit auch speziell um den Brustkrebs beim Mann gekümmert und auch einige Arbeiten hierzu veröffentlicht:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2931115/

    https://bmccancer.biomedcentra…/10.1186/1471-2407-11-335

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.21646


    Auch wenn das Arbeiten sind, die schon mehrere Jahre zurückliegen, so weis ich, dass er sich immer wieder um dieses Thema kümmert - z.B. mit Vorträgen auf Kongressen.


    Falls Du weitere Nachfragen hast, kannst Du hier posten oder mir auch gerne eine PM schreiben.

    Alles Gute

    Peter

    Hallo Donaudampfer,

    Deine Geschichte ist uns schon aus einem anderen Forum bekannt.

    Dies hier ist ein Forum für Brustkrebs - da es sich bei Dir um eine andere Erkrankung handelt, können wir Dir bei Deinem "Ärger mit der Krankenkasse" nicht weiterhelfen.

    Grundsätzlich ist es Frauenärzten nach dem Berufsrecht nicht gestattet Männer zu behandeln. Dies ist nur in Ausnahmefällen möglich - eben z.B. bei (Verdacht auf) Brustkrebs.
    Die Haltungen der Kassenärztlichen Vereinigungen sind hier durchaus unterschiedlich.

    Um Probleme mit den Kassen zu vermeiden, wäre es vielleicht sinnvoll sich von einem Chirurgen operieren zu lassen. Auch hier werden entfernte Gewebe immer zur Untersuchungen an die Pathologie geschickt.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute

    Peter

    Am 17.12.2019 wurde die neue Krebsstatistik für Deutschland veröffentlicht, die im 2-jährigen Abstand erscheint.
    Herausgeber sind das Robert Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V.

    Zeitraum der Datenerhebung sind die Jahre 2015 und 2016.
    Link: Krebs in Deutschland

    Das spezielle Kapitel zum Brustkrebs ist hier zu finden: Daten Brustkrebs

    Seit der 8. Ausgabe werden auch Daten zum Brustkrebs beim Mann veröffentlicht.

    Die Daten der Neuerkrankungen und Sterbefälle aus den einzelnen Ausgaben (Nr. 8 bis Nr.12) habe ich in der u.a. Grafik mit Trendlinien dargestellt.

    Nach diesen Daten ist bei den Neuerkrankungen - im Gegensatz zu dem Brustkrebs bei Frauen - ein deutlicher Anstieg festzustellen.

    Zu den Daten der Sterbefälle ist der Trend nicht eindeutig. Laut Statistischen Bundesamt ist im Jahr 2017 in 192 Fällen Brustkrebs die Todesursache gewesen. Dies ist die höchste Zahl seit 2008.



    Hallo Mario,

    auch hier bei uns im Forum wirst Du - genau wie bei der Frauenselbsthilfe nach Krebs - keinen finden, der Dir eine Einschätzung geben kann, ob das was du da tastest bösartig ist. Wir sind keine Ärzte und selbst die würden sicher keine Ferndiagnosen nur auf Grund deiner Beschreibung geben. Es bleibt bei dem Tipp, den Du schon in dem anderen Forum erhalten hast:

    Wenn es Dich beunruhigt, hole Dir eine ärztliche Zweitmeinung ein. Wie Robert schon schrieb, kann ggf. ein Ultraschall deutlich bessere Hinweise geben.


    Aber hier noch ein paar andere Hinweise

    - In den meisten Fällen haben Männer mit Brustkrebs einen nicht schmerzhaften, im Gewebe nicht verschiebbaren, derben Knoten getastet.

    - Ausfluss aus der Brustwarze ist zwar ein Warnzeichen, tritt aber eher selten auf.

    - Übergewichtige Männer haben meist eine sog. Pseudogynäkomastie - da ist weniger das Drüsengewebe als vielmehr das Fettgewebe vermehrt. Hier ist das Gewebe oft unregelmäßig, aber ohne solche Knoten wie ich oben beschrieben habe.

    - Einige Medikamente können Schmerzen und ein Spannungsgefühl in der Brust auslösen z.B. bestimmte Blutdrucksenker (insbesondere Spironolacton), bestimmte Antidepressiva und Medikamente gegen Prostatabeschwerden (Finasterid).

    - Bei anhaltenden Beschwerden sollte auch eine Untersuchung der Sexualhormone bei einem Andrologen oder Endokrinologen in Erwägung gezogen werden.


    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Manfred,

    dein Problem hatten wir hier im Forum bereits 2 Mal behandelt:

    Behandlung von Männern mit Brustkrebs und
    Gynäkologen finden

    Es ist in Deutschland tatsächlich so, dass die Kostenerstattung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen regional unterschiedlich geregelt ist. Aber selbst wenn Behandlungen und Kostenübernahme ohne Probleme möglich sind, wissen das viele niedergelassene Gynäkologen nicht, fürchten Abrechnungsprobleme und weisen männliche Patienten einfach ab.
    Sieh bitte mal nach unter welche KV du fällst dann helfen dir vielleicht die Informationen hier weiter.

    Auch ein Termin bei einem Onkologen ist oft einfacher zu bekommen.

    Dass dein Hausarzt eine Diagnose stellt, ohne dich mal abzutasten ist natürlich nicht zufriedenstellend.

    Eine Gynäkomastie oder Mastopathie kommt bei Männern durchaus oft vor und ist meist hormonell bedingt - zumal wenn das wie bei dir schon seit der Jugend besteht. Wenn natürlich andere Tastbefunde hinzukommen, wie ein harter Knoten, so sollte man dies natürlich abklären lassen. Das sollte man nicht auf die lange Bank schieben, ist aber auch kein Notfall der unbedingt innerhalb weniger Tage behandelt werden muss.

    Ich hoffe, du findest noch einen Arzt, der dir entweder "Entwarnung" geben kann, oder dich an ein Brustzentrum überweist, das eine eindeutige Abklärung vornimmt.

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Rudi,

    wie Du bestimmt auf unserer Homepage gelesen hast, findet das Patiententreffen am 19./20. Oktober in Kassel statt. Da es keine öffentliche Veranstaltung ist sondern ein Erfahrungsaustausch unter Patienten, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Ich kann Dir die weiteren Informationen als PM schicken - dann musst Du hier nach dem Einloggen oben rechts auf die Sprechblasen klicken. Oder Du schreibst mir eine kurze Mail auf die ich Dir dann antworte. p.jurmeister@brustkrebs-beim-mann.de

    Wir freuen uns auf Neulinge!

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Metternich,

    das sind ja gute Nachrichten und ich wünsche Dir, dass es auf Dauer so bleibt.

    Viele Brustkrebspatienten die bei der Diagnose noch keine Metastasen hatten, haben das Glück, dass nach den Behandlungen die Erkrankung nicht mehr zurück kommt. Ich denke, das haben wir doch der Schulmedizin zu verdanken.

    Sicher versucht jeder Patient auch noch mehr oder weniger selbst etwas für seine Gesundung beizutragen. Es ist bestimmt gut, wenn man das Gefühl hat auch selbst noch was tun zu können, auch wenn es nach den Regeln der Schulmedizin nicht immer Beweise für eine Wirksamkeit solcher komplementären Methoden gibt.

    Daher muss jeder Patient das individuell für sich selbst entscheiden, ob er darauf vertraut, dass z.B. eine Zucker reduzierte Ernährung oder Vitamine bei Krebs helfen.

    Aber Krebspatienten die komplementäre Behandlungen anwenden und auf die konventionellen Behandlungen verzichten haben auch nach einer neuen (Okt. 2018) Studie ein erhöhtes Sterberisiko!

    Übrigens: Auch ich glaube daran, dass eine Zucker- reduzierte Ernährung bei Krebs hilft, Rückfälle zu verhindern - ebenso wie Gewichtskontrolle, moderater Sport, kein Alkohol, soziale Kontakte etc. etc. - aber bei Kuchen und Kekse werde ich jeden Tag schwach.

    Weiterhin alles Gute für Dich

    Peter

    P.S.

    Vielleicht hilft auch manchmal der Glaube an die Wirksamkeit von Vitaminen und Co. weiter. Hierzu ein Video zur „Wirksamkeit“ von Placebos bei Nebenwirkungen von Krebserkrankungen mit Prof Micke auf den Du dich bzgl. deiner Vitamineinnahme beziehst.