Beiträge von peter69

    Hallo Disie,

    wenn Apotheken mal wieder mit Sonderangeboten rezeptfreier Medikamente werben, sind da immer bestimmte "Klassiker" darunter, weil die eben besonders häufig nachgefragt werden. Dazu gehören dann neben z.B. Schmerzmittel, Vitaminpräparaten eben auch Tropfen gegen trockene Augen. Das ist nun mal eine ganz übliche Alterserscheinung und daher bleibt es unsicher, ob Tamoxifen tatsächlich der Auslöser war - möglich ist das natürlich.

    Aber, das bemerkt man selbst, man kann unter diversen "Tropfenangeboten" ausprobieren was hilft und dann ist es eher nur lästig.

    Ich denke, der Grund, warum augenärztliche Untersuchungen empfohlen werden, liegt in ernsteren möglichen Nebenwirkungen, die im Beipackzettel von Tamoxifen aufgeführt sind.

    Bitte verzeih, dass ich den Markennamen deines Mittels gegen trockene Augen lösche. Werbung ist nach unseren Nutzungsbedingungen nicht zugelassen - das ist in den meisten nicht kommerziellen Foren so.
    Aber natürlich kann jeder angemeldete User bei Dir über unsere Persönliche Mittteilungen = "Konversationen" den Namen der Tropfen nachfragen, ohne dass E-Mail-Adressen bekannt werden.

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Hansi,

    was sagt der Befund denn konkret aus?

    Wie Du schon geschrieben hast, haben in unseren Videos einige ausführlich beschrieben, wie sie mit der Diagnose umgegangen sind. Dazu haben wir auch noch auf unserer Webseite fünf weitere Erfahrungsberichte eingestellt. Wie Du daran erkennst, ist es sehr davon abhängig in welcher Lebenssituation man ist. Wie alt bist Du? Was meinst Du mit „meine Familie“ Und natürlich hängt es auch von der Diagnose und den sich daraus ergebenen Behandlungen ab. So wie Du geschrieben hast. hat eine Tumorkonferenz getagt - mit welchem Ergebnis?

    So ganz in den freien Raum hinein ist es schwierig Ratschläge zu geben.

    Gruß

    Peter

    Ich bin heute Mittag am Knie operiert worden und liege voraussichtlich die nächsten 5 Tage im Krankenhaus und dann 3 Wochen Reha. Daher ist es telephonisch im Moment etwas schwierig. Wenn Du Dich hier im Forum mit einem Pseudonym anmeldest kannst Du mir hier unter „Konversationen“ eine Persönliche Nachricht schreiben.


    Du kannst mir aber auch Mails schreiben, aber dann erfahre ich Deine Mail- Adresse.

    Vertraulich ist der direkte Kontakt zu uns immer aber dann nicht anonym.

    p.jurmeister@brustkrebs-beim-mann.net

    LG

    Peter

    Hallo BS,

    wir empfehlen immer ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Brustzentrum aufzusuchen.

    Brustzentren speziell für Männer gibt es nicht - wir sind da immer nur Einzelfälle, aber ich kenne keine Brustzentren nicht auch Männer behandeln. Es wird aber sicher nur sehr wenige geben, die in Hannover behandelt wurden und hier regelmäßig reinschauen. Es ist auch immer schwierig auf einzelne Erfahrungen eine allgemein Bewertung abzugeben. Ich werde mal bei den mir bekannten aus der Hannover- Gegend rundfragen. Die werden dir dann ggf. in einer PM schreiben.

    Den Link zu den Zertifizierten Brustzentren der Deutschen Krebsgesellschaft findest Du hier:

    https://www.brustkrebs-beim-mann.de/brustzentren/

    Da gibst Du bei den Reitern die entsprechenden Angaben ein: Krebsart/ Land / Ort/ Entfernung etc

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Hansi,

    so schwer die Unsicherheit auch zu ertragen ist - ich kann nur raten erst mal nicht weiter zu spekulieren wie schlimm das sein kann, sondern die endgültigen Ergebnisse der Biopsie abzuwarten.

    BIRADS sagt lediglich aus, ob ein Befund durch bildgebende Verfahren (z.B. Ultraschall, Mammographie,) verdächtig auf eine Bösartigkeit ist. Bei BIRADS 4 ist eben eine Bösartigkeit eher wahrscheinlich und es muss in einer Biopsie geklärt werden, was dahinter steckt. Es sagt überhaupt noch nichts darüber aus, wie aggressiv oder wie weit fortgeschritten ein möglicher bösartiger Tumor ist.

    Erst wenn alle Ergebnisse der Pathologie vorliegen wird dann in der Tumorkonferenz der Fall und das weitere Vorgehen besprochen. Das kann durchaus ein paar Tage dauern und an Ostern auch entsprechend länger. Ich weiß, dass die Warterei ist eine schwere Zeit ist, aber die Ärzte wissen zur Zeit auch nicht mehr.

    Ich wünsch Dir, dass sich der Verdacht nicht bestätigt und wenn doch, dann denke daran, dass der Brustkrebs eine verhältnismäßig gut zu behandelnde Krebserkrankung ist.

    Peter

    Hallo Paul,

    in unserer Gruppe haben wir schon oft über (vermeintliche?) Nebenwirkungen von Tamoxifen diskutiert. Probleme mit den Augen steht zwar im Beipackzettel bei den Nebenwirkungen. Bei uns hat aber das noch niemand angesprochen.

    Hallo Jens,

    das ist eine tolle Nachricht. Danke, dass Du noch mal geschrieben hast.
    Meist bleiben nur die schlechten Nachrichten im Netz stehen.

    Aber es ist einfach auch wichtig, dass solche Befunde abgeklärt werden.

    Darf ich anstatt Schnaps auch ein Gläschen Wein trinken? :/ :)
    Alles Gute weiterhin
    Peter

    Hallo Jens,

    das kennen wir alle. Die totale Verunsicherung, das "Hineinhorchen" in den Körper, den Verlust des Vertrauens in die eigene Gesundheit, die Sorge um Angehörige, die Angst vor der Zukunft - alles steht plötzlich im Zusammenhang mit dem verängstigen Verdacht.

    Ich kann aber nur wiederholen, was Robert schon geschrieben hat. Sich schon jetzt ständig darum Gedanken zu machen "was ist wenn" bringt Dich nur in weitere Grübelei. Sich weiter im Internet zu informieren bringt auch nur zusätzliche Verunsicherung - viele Informationen sind falsch, überholt und es finden sich schlechte Erfahrungen überproportional.

    Leider wird es wohl noch dauern, bis die Auswertung der Biopsie Dir Gewissheit bringt.
    Das ist eine sehr belastende Zeit.

    Versuche Dich abzulenken und weiter Deinem üblichen Leben nachzugehen.

    Brustkrebs ist eine gut behandelbare Erkrankung. Die Chancen auf dauerhafte Heilung sind gut und nicht vergleichbar mit vielen anderen Krebserkrankungen wie z.B. Lungenkrebs oder Leberkrebs.

    Meld Dich mal, wie die Biopsie ergeben hat.

    Alles Gute

    Peter

    Auf der Internetplattform http://www.menschen-mit-krebs.de, die in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Krebsgesellschaft entstanden ist, werden Menschen mit den unterschiedlichsten Krebsdiagnosen über den Umgang mit ihrer Erkrankung interviewt. In dem dem neuesten Beitrag wurde Peter-Klaus Rambow im „roten Sessel“ über sein Leben mit und nach der Krebserkrankung befragt.

    Retten-Löschen-Bergen- Schützen, Ein Feuerwehrmann berichtet über seinen Umgang mit seiner Brustkrebdiagnose

    Hallo Jacke,

    wir können keine Aussagen darüber machen was das sein kann oder gar eine Verdachtsdiagnose stellen.

    Du solltest das natürlich von einem Arzt begutachten lassen.

    Aber hier ein paar grundsätzliche Anmerkungen:
    Brustkrebs ist bei Männern sehr selten, es und tritt praktisch erst im Alter von über 30 Jahren auf. Davor sind es ganz ganz seltene Einzelfälle. Das Durchschnittsalter bei Diagnose der Erkrankung liegt bei 72 Jahren.

    Hormonelle Veränderungen können der Grund dafür sein, dass sich an den Brustdrüsen, die auch bei Männern rudimentär angelegt sind, Veränderungen ergeben. Das ist besonders in der Pubertät bis ins junge Erwachsenenalter nichts Außergewöhnliches.

    Sicher gibt es auch noch andere Gründe für so eine Veränderung. Da kennen wir uns nicht aus.

    Aber wie gesagt: Gehe zu Deinem Arzt und mache ihn darauf aufmerksam. Mit einer Ultraschalluntersuchung kann man vielleicht schon eher was erkennen.

    Viele Grüße und alles Gute

    Peter

    Hallo Dennis,

    puh, da bist Du aber ganz kräftig vom Schicksal getroffen.

    Ich denke aber es muss schon ein ziemlicher Zufall sein, wenn sich hier ein männlicher Brustkrebspatient mit den gleichen Kombinationen von Erkrankungen bzw. Symptomen findet. Allein Brustkrebs ist beim Mann ja schon sehr selten und dann noch Deine anderen Erkrankungen ...
    Aber mit diesen Befunden ist es sicher wichtig, jeden Krebsverdacht nachzugehen

    Jedenfalls wünsche ich Dir, dass Du von Brustkrebs verschont bleibst - also viel Glück, dass im Ultraschall/ Mammographie nix Beunruhigendes gefunden wird.

    Das seltsame Gefühl beim Frauenarzt kennen wir Brustkrebspatienten alle- wir haben uns aber daran schon gewöhnt.

    Alles Gute

    Peter

    Der Artikel enthält leider falsche Aussagen:

    "Die erste Anlaufstelle ist immer der Hausarzt, der dann an einen Facharzt für Männerkrankheiten, also einen Urologen oder Andrologen überweist."

    Da der Brustkrebs keine Männerkrankheit ist, ist eben auch der Urologe oder Androloge nicht der richtige Facharzt für die Behandlung dieser Erkrankung. Da wäre eher der Onkologe der Facharzt. Aber die Spezialisten für Brustkrebs sind nun mal die Frauenärzte, auch wenn diese nicht immer über die Besonderheiten oder Nebenwirkungen der Behandlungen beim Mann Bescheid wissen.

    oder

    "Aber auch sie haben eben ein wenig Brustgewebe und die Anlagen der Milchgänge. Hier haben ca. 80 % aller Brustkrebserkrankungen beim Mann ihren Ursprung."

    Auch das ist falsch. So ist es bei Frauen - bei Männern entsteht der Brustkrebs zu fast 100% in Anlagen der Milchgänge, weil es in der Regel bei Männern keine milchbildenden Drüsenläppchen (Lobuli) gibt.

    Dennoch gut, dass die Zeitschrift das Thema aufgreift!

    Hallo Matthes,

    ich kann nur noch einmal betonen, dass Deine Symptome nicht typisch für eine Brustkrebserkrankung sind.

    Und Du hast auch die Bestätigung der Ärzte, dass keine Anzeichen einer Brustkrebserkrankung zu finden sind.

    Mehr kann ich hierzu nicht beitragen.

    Aber wenn Dich Deine Beschwerden weiter beunruhigen, so bleibt Dir natürlich nur der Gang zu weiteren Ärzten.

    Ich wünsche Dir alles Gute und dass die Ursache für Deine Beschwerden noch gefunden wird.

    Peter

    Hallo Matthes90,

    nach allem was die Ärzte bei Dir bereits unternommen haben, habe ich den Eindruck, dass Du Dich auf deren Einschätzung verlassen kannst.

    Noch ein paar Anmerkungen:

    Brustkrebs im Anfangsstadium meist schmerzlos,

    eine Biopsie ist ein Eingriff den man nur macht, wenn andere, bildgebende Methoden (MRT, Ultraschall etc) einen weiteren Verdacht ergeben (100% Sicherheit gibts nie),

    Lymphknoten können aus allen möglichen, auch harmlosen Gründen anschwellen,

    Brustkrebs zeigt sich anfangs meist durch einen harten Knoten (nicht Lymphknoten) im Bereich der Brustwarze.

    Und wenn im Brustzentrum da nichts festgestellt wurde, wüsste ich nichts, was man noch machen sollte.

    Viele Grüße

    Peter

    Leider müssen die halbjährlichen bundesweiten Patienten- und Angehörigentreffen des Netzwerkes Männer mit Brustkrebs e.V. auf Grund der Corona- Pandemie bis auf unbestimmte Zeit ausfallen.

    Das Netzwerk bietet daher in Abständen von ca. drei Wochen Zoom- Videokonferenzen getrennt für Patienten und Angehörige an.

    Eine Teilnahme ist nach Kontaktaufnahme mit dem Vereinsvorstand auch für Betroffene ohne Vereinszugehörigkeit möglich.

    Die nächsten Termine:

    Montag 17.08.2020 ab 19:00 Uhr Videokonferenz für Männer mit Brustkrebs

    Dienstag 18.08.2020 ab 19:00 Uhr Videokonferenz für Angehörige von Männern mit Brustkrebs

    Hallo Olli,

    da können wir leider gar nicht helfen. Diagnosen können nur Ärzte stellen.

    Mir ist völlig rätselhaft was das für ein "Bluttest" sein soll, der etwas darüber aussagen soll, was eine Verhärtung an der Brust sein kann.

    Wie schon ein paar mal in diesem Forum weisen wir auf diese Arbeit hin:
    Tastbefund an der Brust: Auch bei Männern immer abklären!

    Dort heißt es:
    "Jeder Knoten, jede neu aufgetretene Veränderung im Brust/Thoraxbereich, vor allem einseitige Brust-Haut- oder Brustwarzenveränderungen oder eine Sekretion und jede Lymphknotenschwellung sollten beim Mann abgeklärt werden."


    Es hilft also nur eins: gehe zu einem Arzt und lass es abklären. Wenn der Hausarzt nicht sagen kann, was es ist, solltest du um eine Überweisung zu einem Facharzt (Gynäkologe, Onkologe) oder in ein Brustzentrum bitten.


    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Markus,

    ich kann Deine Einstellung zum Umgang mit der Erkrankung völlig nachvollziehen. Dass Du die Entscheidung über die Therapien nicht allein den Ärzten überlassen möchtest, sondern selbst mitentscheiden möchtest ist ja schon seit längerem als "shared decision making" oder "Partizipative Entscheidungsfindung" bekannt.

    Ärzte sind mit solchen Patienten auch nicht in einer einfachen Situation. Natürlich ist ihr erstes Anliegen, die Krankheit des Patienten zu heilen. Aber Sie müssen auch über Nebenwirkungen und Alternativen aufklären.

    Oft gibt es eben auch kein "richtig" oder "falsch", sondern nur eine Abwägung von unterschiedlichen Auswirkungen - hier zwischen dem verminderten statistischen Rezidivrisiko und den Nebenwirkungen.

    Im Fall der Tamoxifentherapie sehe ich das zu Beginn aber als verhältnismäßig unproblematisch an, denn die kann man jederzeit abbrechen und die Nebenwirkungen gehen weg.

    Anders ist es bei der Strahlentherapie - die kann man nicht mehr rückgängig machen.

    Deshalb hier kurz meine Erfahrung:

    Ich hatte einen Primärtumor, der noch kleiner war als in Deinem Fall: DCIS (noch verkapselter Tumor) mit nur mikroinvasiven Anteilen, ohne Lymphdrüsenbefall, 100% Hormonabhängigkeit, keine weiteren Infiltrationen auch sonst günstige Parameter. Deshalb hatten die Ärzte nur Tamoxifentherapie empfohlen.

    Nach etwas mehr als 2 Jahren hatte ich ein Narbenrezidiv - invasiver Tumor ca. 1cm.

    Dann folgte neue OP und Strahlentherapie - jetzt nach weiteren fast 10 Jahren ist noch kein weiterer Rückfall aufgetreten. Nachwirkungen der Strahlentherapie sind bisher nur fehlende Brustbehaarung auf der bestrahlten Seite.
    Das ist aber ein Einzelfall und das kann natürlich auch völlig anders ausgehen.

    Natürlich haben die Strahlentherapeuten damals gesagt "Hätte man gleich bestrahlt wäre das nicht passiert."

    Denn natürlich ist auch bei einem Rezidiv wieder die Gefahr, dass der Tumor streut.
    Aber nachher ist man immer klüger.

    Noch eine Anmerkung zu dem Eintrag von Robert:

    Wenn du seinen Bericht liest, ist er in den ersten drei Jahren zusätzlich mit sog. GnrH- Analoga behandelt worden. Eine Behandlung, die bei uns in Deutschland in den Leitlinien im adjuvanten Stadium nicht empfohlen wird. Diese Medikamente legen die Funktion der Hoden still. Das könnte wohl auch ein Grund sein, warum Robert die Auswirkungen so extrem empfunden hat.


    Ich wünsche Dir alles Gute.

    Peter

    Hallo Markus,

    gut dass deine Ärzte so gut reagiert haben und du schnell operiert wurdest. Brustkrebs ist nur im Anfangsstadium eine örtliche Erkrankung. Aber Kennzeichen von Krebserkrankungen ist nun mal, dass sich vom Ursprungstumor einzelne Tumorzellen über Blut- oder Lymphbahnen ausbreiten können und diese in lebenswichtigen Organen Metastasen bilden. Diese Metastasen zerstören dann die Organe was dann letztendlich zum Tod führt.

    Metastasen kann man durch die Untersuchungen, die man bei Dir durchgeführt hat, erst ab einer gewissen Größe feststellen.

    Sind nur einzelne Tumorzellen „unterwegs“ so kann man in vielen Fällen noch durch eine sog. adjuvante Therapie (mit Tamoxifen) verhindern, dass diese Tumorzellen sich zu Metastasen entwickeln.

    Das Fatale dabei ist aber, dass man nicht erkennen kann, ob eine Verbreitung von einzelnen Tumorzellen bereits stattgefunden hat. Gerade bei Brustkrebs kann das schon in einem sehr frühen Stadium sein. Es könnte also auch bei Dir schon sein, denn die Ärzte empfehlen sicher nicht ohne Grund eine adjuvante Therapie.

    Bedenke also: Was du jetzt als vorbeugende Therapie versäumst, kann - wenn sich später dann doch Metastasen entwickelt haben sollten - nicht mehr nachgeholt werden. Dann wäre der Brustkrebs nach heutigem Stand nicht mehr heilbar.

    Natürlich ist auch die adjuvante Therapie mit Tamoxifen keine Garantie, dass der Krebs nicht zurückkommt. Auch kann es sein, dass sich bei Dir noch keine Krebszellen verbreitet haben, so dass es auch ohne Tamoxifen nicht zur Metastasenbildung kommen würde.

    Das alles ist also eine äußerst schwierige Abwägung zwischen einem Risiko langfristig an der Erkrankung zu versterben und den Nebenwirkungen der 5-jährigen adjuvanten Therapie. Das ist nun mal eine ganz persönliche Entscheidung.


    Was mich aber wundert: Wieso gehst Du schon im Vorfeld davon aus, dass die Therapie für Dich so viel Nebenwirkungen hat? Warum versuchst Du nicht, ob die Nebenwirkungen überhaupt auftreten. Natürlich ist es auch nicht besonders förderlich, wenn man schon mit der Erwartung herangeht, dass es Nebenwirkungen geben muss.

    Das was Robert beschreibt, haben bei weitem nicht alle Männer unter Tamoxifen erfahren müssen.


    Zum Thema Strahlentherapie schreibe ich Dir in den nächsten Tagen noch meine persönliche Erfahrung.


    Gruß

    Peter