Knoten und oder Verhärtungen

  • Hallo , ich hoffe mir kann jemand helfen. Ich bin 44 , 1,82 mir. Und wiege 78kg. Ich habe seid Kindesalter keine flachebrust sondern schon ausgeprägte brüsten . Jetzt ist mir gestern etwas aufgefallen was mir bisher nicht bewusst aufgefallen ist. Wenn ich meine Brüste abtaste also nur drüber fahre fühlt sich alles normal weich an. Wenn ich aber mit einzelne Finger ein wenig reindrücke und das cm für cm dann fühlt es sich so an von den Brustwarzen leicht schräge hoch zu den Achseln als wenn ich harte gnubell habe. Einen neben den anderen. Um die Brustwarze herum ist das auch so . Ich will Montag zum Arzt . Würde aber gerne vorher schon gerne von Erfahrungen hören. Oder taste ich normales Gewebe ? Sind das normale Organe ? Woher merke ich das es nicht normal ist , ich habe ja keinen Vergleich mehr da ich vorher nie so bewusst getastet habe.

    Mache ich mir zu viele Gedanken ?

    Sind das Zysten? Ist das schon eine fibröse ma. .... ?


    Hoffe auf Antwort


    Vielen Dank

  • Hallo Manfred,

    eine verlässliche Antwort kann Dir nur der Arzt geben. Dass Du schnell dran bist, ist schon mal gut. Ich war zu meiner Diagnose übrigens bei einem Gynäkologen, das sind einfach DIE Experten für Brüste.

    Geh bis zum Arztbesuch einfach vom Besten aus. Jetzt Sorgen machen beeinflusst das Ergebnis nicht, also wozu? ;-)

    Bitte berichte dann!

    LG Robert

  • Hallo Robert , danke für deine Worte . Das mit den zuviel Gedanken machen und nicht verrückt machen sagt sich so leicht . Geduld ist leider nicht meine Stärke und das Netz ist leider voll mit seiten zu Symptomen, und ich hab glaube ich schon zu viel darüber gelesen um wirklich ruhig zu bleiben . Hinzu kommt , was natürlich nie was heißen muss , das Mütterlicherseits und Väterlicherseits Todesfälle durch Krebs vorhanden sind. Einmal Mutter Seits ( Oma ) Brust, Vater seits ( Opa ) Lunge und Magen und die älteste Schwester meines Vaters Magen . Das macht die Gedanken nicht gerade leichter . LG Manfred

  • Ja, das braucht Übung und ich spreche aus Erfahrung. Vor meiner ersten BK-Chemo habe ich in BK-Foren gestöbert, über Nebenwirkungen etc. Die Meldungen konnten widersprüchlicher nicht sein. Von Übelkeit schon VOR der Chemo (!) über extreme Zustände bis zu "ein Klacks". Und sieh da, bei mir war´s ein Klacks.

    Genauso bei der Prostata-OP vor 1 Jahr: Von "schlimm" bis "Klacks", alles da. War dann bei mir nicht so ein Klacks, aber jetzt ist längst alles gut.


    Die Berichte alle höchst individuell und Schlechtes wird viel öfter geteilt, als Gutes. Ein Gespräch mit nem Arzt/Ärztin ist IMMER sinnvoller, als Dr. Google und die Zweitmeinung bei Yahoo. 8)


    „Recherchieren” ändert Null am Ergebnis der Diagnose, außer dass Du die Zeit versch****. ;) Lenke Dich ab, leg es in die Hände des Schicksals, wenn Du das Ergebnis hast, ist es immer noch früh genug für Freude oder Sorge.


    Die Krebshäufung in Deiner Familie könntest Du später mal mit einem Onkologen besprechen, am besten mit der Einstellung, dass „alles gut” rauskommt.


    Und ein „Zuckerl” als Anregung zum Grübel-Ende: BK beim Mann ist schon sehr selten, und in Deinem vglsweise jungen Alter zwar möglich, aber noch viel seltener.

  • scheinbar ist es nicht so einfach einen Arzt zu finden der das Thema ernst nimmt und untersuchen darf. Ich fühlte mich von meinem HA jetzt verarscht . Er diagnostizierte gynemasthie und fibröse mastopathie . Die Untersuchung war lediglich eine Sichtung meines Oberkörpers ohne Berührung. Unfassbar.

    Zumal man über all lesen kann das eine mastopathie genau abgeklärt werden muss .


    Den Anruf bei einem Gynäkologen hätte ich mir auch sparen können. Die dürfen keine Männer mehr untersuchen weil die KK das nicht mehr zahlt.

    Schön zu wissen das Erkrankungen jetzt schon kosten abhängig ist .


    Bin weiter auf der suche nach einem geeigneten Arzt der eine fachgerechte Untersuchung machen kann



    Alles nicht zufrieden stellend

  • Bitte leiste Dir einen Wahlarzt (ohne KK) für diese eine Untersuchung. Für den Fall der Fälle keine Zeit verlieren.

    Bisserl Hintergrund: Statistisch haben Männer mit BK eine etwas schlechtere Heilungschance, als Frauen. Aber nicht, weil es bei uns gefährlicher wäre, sondern weil bei Männern die richtige Diagnose öfter zu spät erkannt wird! Also hopphopp! ;-)

    Und ich wünsche Dir, dass ein _kompetenter_ Gynäkologe den Hausarzt bestätigt.

  • Hallo Manfred,

    dein Problem hatten wir hier im Forum bereits 2 Mal behandelt:

    Behandlung von Männern mit Brustkrebs und
    Gynäkologen finden

    Es ist in Deutschland tatsächlich so, dass die Kostenerstattung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen regional unterschiedlich geregelt ist. Aber selbst wenn Behandlungen und Kostenübernahme ohne Probleme möglich sind, wissen das viele niedergelassene Gynäkologen nicht, fürchten Abrechnungsprobleme und weisen männliche Patienten einfach ab.
    Sieh bitte mal nach unter welche KV du fällst dann helfen dir vielleicht die Informationen hier weiter.

    Auch ein Termin bei einem Onkologen ist oft einfacher zu bekommen.

    Dass dein Hausarzt eine Diagnose stellt, ohne dich mal abzutasten ist natürlich nicht zufriedenstellend.

    Eine Gynäkomastie oder Mastopathie kommt bei Männern durchaus oft vor und ist meist hormonell bedingt - zumal wenn das wie bei dir schon seit der Jugend besteht. Wenn natürlich andere Tastbefunde hinzukommen, wie ein harter Knoten, so sollte man dies natürlich abklären lassen. Das sollte man nicht auf die lange Bank schieben, ist aber auch kein Notfall der unbedingt innerhalb weniger Tage behandelt werden muss.

    Ich hoffe, du findest noch einen Arzt, der dir entweder "Entwarnung" geben kann, oder dich an ein Brustzentrum überweist, das eine eindeutige Abklärung vornimmt.

    Viele Grüße

    Peter

  • Ich habe Ende März 2019 einen ca. 2cm großen, schmerzhaften Knoten in der rechten Brust festgestellt. Der Besuch beim Hausarzt hat nicht viel gebracht, der hat mich mit der Diagnose Brustkrebs zum Chirurgen überwiesen. Der hat mich zwar abgetastet und Ultraschall gemacht, konnte aber mit dem was er sah nichts anfangen und hat 12 Wochen abgewartet, obwohl der Knoten inzwischen die Größe eines Tennisballs hatte und genässt hat. Anfang Juni hat mir dann eine Freundin geraten, zu einem Gynäkologen zu gehen. Da ging dann alles sehr schnell. Der konnte allein durch Abtasten und Ultraschall sagen, daß der Knoten gutartig ist. Zwei Tage später der Termin zur Mammo, die ergeben hat, daß die linke Brust auch befallen war. Eine Woche später die OP. Subkutane Mastektomie beidseits mit stationärem Aufenthalt auf der Gyno.

    Die Krankenkasse hat sich quergestell, die Kosten zu übernehmen, aber mit Hilfe meines Frauenarztes habe ich mein Recht durchsetzen können.

    Leider sind die Knoten wieder nachgewachsen und es steht eine neue OP und wieder der Ärger mit der KK an

  • Hallo Donaudampfer,

    Deine Geschichte ist uns schon aus einem anderen Forum bekannt.

    Dies hier ist ein Forum für Brustkrebs - da es sich bei Dir um eine andere Erkrankung handelt, können wir Dir bei Deinem "Ärger mit der Krankenkasse" nicht weiterhelfen.

    Grundsätzlich ist es Frauenärzten nach dem Berufsrecht nicht gestattet Männer zu behandeln. Dies ist nur in Ausnahmefällen möglich - eben z.B. bei (Verdacht auf) Brustkrebs.
    Die Haltungen der Kassenärztlichen Vereinigungen sind hier durchaus unterschiedlich.

    Um Probleme mit den Kassen zu vermeiden, wäre es vielleicht sinnvoll sich von einem Chirurgen operieren zu lassen. Auch hier werden entfernte Gewebe immer zur Untersuchungen an die Pathologie geschickt.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute

    Peter

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