Fast zwei Monate später weiterhin keine Nebenwirkungen. Also soweit noch Glück im Unglück
Beiträge von Gerrit
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10 Tage mit Tamoxifen und bisher keine Nebenwirkungen
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Hallo, ich bin der Gerrit, 42 und lebe in der Region Stuttgart.
Ende August letzten Jahres habe ich in der rechten Brust per Zufall einen Knoten ertastet und dann feststellen müssen, dass auch wir Männer Brustkrebs bekommen können (schön das hier Aufklärung nur für Frauen gemacht wird
, selbst als ich in der Reha angesprochen habe, warum auf den Folien überall nur steht Frauen sollen ihre Brust abtasten bekam ich nur die Antwort: " Wir können die Männer schon nicht davon überzeugen ihre Hoden abzutasten."...Tolle Einstellung und absolut ein Grund nichtmal aufzuklären...wer nicht tastest hat dann selber Schuld aber informiert uns doch wenigstens).Direkt Termin bei der Hausärztin, die hat sofort ins Brustzentrum überwiesen. Hier konnte ich zum Glück schon zwei Tage später einen Termin bekommen, der Gynäkologe/Onkologe hat nur den Ultraschallkopf aufgesetzt und mich dann direkt zur Biopsie/Mammographie im gleichen Haus geschickt. Hier dann schonmal die unschöne Botschaft...sieht nicht gut aus und ein Lymphknoten ist ebenfalls vergrößert.
Fünf Tage später dann Gewissheit: Brustkrebs und der Lymphknoten ist ebenfalls befallen (Aussage war aber ist "normal", dass der Wächter befallen wird). Vier Tage später direkt Amputation der Brust und Entfernung von 14 Lymphknoten (zum Glück nur einer Befallen, alle anderen waren sauber).
Einige Wochen später dann Chemo, nach der Chemo Bestrahlung. Vor der Chemo noch Knochenszinti und CT Thorax/Abdomen mit dem Befund keiner weiteren Metastasen. Genuntersuchung ebenfalls negativ. Die Chemo und Bestrahlung sind zum Glück weitestgehend ohne Nebenwirkungen an mir vorbei gegangen (Leichte Sensorische Störung der Finger der rechten Hand, anfangs leichtes Sodbrennen und zwei Wochen Entzündung der Speiseröhre durch Bestrahlung).
In der Reha hab ich Anfang der Woche "gelernt" dass ich meine Ernährung am besten Grundlegend umstelle (habe vorher zwar auch nicht mega ungesund gegessen aber eben auch nicht super gesund). Alkoholwar schon lange kein wirkliches Thema und fliegt nun endgültig raus und geraucht habe ich nie....das einzige Laster das ich nicht aufgeben will ist gelegentlich Cannabis zu Dampfen oder über Edibles zu essen (hat mir auch whärend der Chemo und Bestrahlung recht gut getan). Sport muss ich schauen, bisher 2-3x Die Woche Kraft/Ausdauer...Rat in der Reha ging eher Richtung 5x pro Woche. Aber selbst das bekomm ich hin.
Und dann gehts demnächst auch endlich wieder zur Arbeit...8 Monate rumsitzen war jetzt nich so spannend.